Zwei gute Ergebnisse mit denen Bene nicht zufrieden ist.

Tolles Event in Bière, 13. Startplatz, Pos 12 in Rennen 1 und Pos 16 in Rennen zwei.

2011-06-01 

Die weiteste Anfahrt zu einem FMS Rennen der Saison 2011 hatte Benedikt am vergangenen Wochenende zurückzulegen. In den Bergen über dem Genfer See, keine 25km von Lausanne entfernt, liegt der ausgedehnte "Waffenplatz" Bière (Truppenübungsgelände der Schweizer Armee). Feinstes Wetter, grandiose Landschaften und eine excellente Supermoto Strecke setzten einen tollen Rahmen für die zweite Runde der Schweizermeisterschaften der Féderation Motocyclists Suisse.

 

Die schnelle Strecke mit einfachem aber tückischem Naturoffroad bot schnelle Passagen und auch enge Abschnitte. Gutes Geläuf für die kleine 390er Husa, müsste man glauben...

In den freien Trainings lief es aber gar nicht so gut, Bene kommt nicht recht in Gang und legt mit Rang 20 und Rang 16 zwei freie Trainings ab, die ihn nicht freuen...

Bene nach den Trainings:" Ich kann mich nicht recht an den Offroad gewöhnen, nach meinen Abflug dort im ersten Training läuft es nicht frei und in dem Bergaufstück nach dem Offroad komm ich nicht vom Fleck, da fehlt es mir an Traktion.

Im Zeittraining geht Benedikt eine andere Strategie und schafft es, sich bis zur Hälfte des Trainings in der Top Ten festzusetzen, läßt dann einige Runden locker um Kraft zu schöpfen und die geeignete Lücke für eine furiose letzte Runde zu finden. Das gelang Ihm perfekt: Zwischenzeitlich auf 18 durchgesackt, springt die 136 mit der Zielfahne auf Pos 13 des Rankings. Gut gemacht! 

Am Sonntag dann zwei Rennen: Der Start zu Lauf 1 läßt Benedikt gut aus seiner Position wegkommen und einige Positionen gewinnen, doch dann stürzt Steve Freidinger in der Schikane vor dem Offroad und wird zum Hinderniss. Bene muss ausweichen und sich neu einfädeln, das kostet wichtige Positionen. Als 12ter kommt er aus der ersten Runde und verteidigt diesen Rang bis zur Zielfahne.

Bene nach dem Rennen:" Ich hatte einen guten Start und hab mich perfekt in dem Gedränge eingeordnet, als Steve eine derbe Attacke in der ersten Schikane fuhr und sich zwei Plätze erzwang, in der direkt darauffolgenden scharfen Rechts bekam er dann den Konter seines Gegners zu spüren und wurde ausgehebelt. Natürlich landete er genau vor meinem Vorderrad und ich musste hart ausweichen. Hätte ich dieses Gefecht ohne Zeitverlust umfahren können, wäre mein erstes Top 10 Resultat drin gewesen, so hats zu Pos 12 gereicht, auch ok...."

Lauf zwei: Auf die Nachfrage, wann der Vorstart schließe, wurde wenige Minuten vor Vorstartschluß mitgeteilt, dass nach Zeitplan verfahren werde. also machte Bene sich auf den Weg und kam rechtzeitig am Vorstart an. Kurz darauf wurde dieser geschlossen. Die Piloten auf 11, 12 und 14 kamen zu spät. Dies hätte Benedikt viel Raum in der Startphase verschafft, da Zuspätkommer laut Reglement aus der letzten Reihe starten müssen. Eine lautstarke, zweifelhafte Diskussion der Ausgeschlossenen mit der Vorstartcheffin führte letztlich zu der fragwürdigen Entscheidung der Rennleitung, die Tür zum Vorstart nochmals zu öffnen. Ärgerlich und unprofessionelll! Wenn diese Regelung löchrig ist, braucht sie auch KEINER einzuhalten....

 

In der Einführungsrunde dann das nächste seltsame Ereigniss. Der Offroad wurde so stark gewässert, dass fast 20 Piloten im Steihang ausgangs Offroad stürzten. Die Piloten weigerten sich zu starten und wurden auf eine weitere Einführungsrunde geschickt. Nach dem darauf folgenden Start, der Benedikt gut gelang, kam es dann zum Unvermeidlichen: Einige Positionen vor Bene kam ein Pilot dort zu Fall, Bene wich aus, kann aber auf dem glitschigen Untergrund nur schwer bremsen. er schafft es gerade so, sein Bike auf den Asphalt zu zirkeln, als der im ersten Lauf gestrauchelte Gosso (234) ihm nahzu ungebremst ins Bike rutscht. Bene kann abfangen, die Aktion kostet ihn aber 5 Plätze und die korrekte Funktion der Fußbremse. Gosso verhakt sich im Hebel und verbiegt diesen fast 90 Grad nach außen. Wütend, fährt Bene mit dem lädierten Bike einen 16 Platz ein, mit dem er nicht zurfieden ist: " Ich hätte in beiden Läufen ein besseres Ergebniss haben können, aber das Glück war in Bière nicht auf meiner Seite. Dennoch habe ich 14 Punkte eingefahren und kann einigermaßen froh sein. Villars, in zwei Wochen, bringt mir hoffentlich einen Sprung nach vorn in der Tabelle (momentan Rang 13).

 

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